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Kurdistan, nummer 15


Auteur :
Éditeur : Compte d'auteur Date & Lieu : 1971, Berlin
Préface : Pages : 48
Traduction : ISBN :
Langue : AllemandFormat : 205x255 mm
Code FIKP : Liv. De.Thème : Politique

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Kurdistan, nummer 15

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Kurdistan

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Kurdıstan und Kurden

Gesamtfläche: 500 000 qkm
Bevölkerung:
Irakisch-Kurdistan: 2,0 Mill. (30% der Gesamtbevölkerung)
Iranisch-Kurdistan: 4,5 Mill. (18% " " )
Syrisch-Kurdistan: 0,5 Mill. ( 8% " " )
Türkisch-Kurdistan: 8,0 Mill. (25% " " )
Minoritäten in UdSSR: 0,2 Mill.
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15,2 Mill.



VORWORT

Der nationale Befreiungskampf des kurdischen Volkes hat jahrhundertelange Geschichte. Seine Parolen, seine Ideen und seine geistige Haltung entspringen der jeweiligen Epoche seiner Geschichte. Er ist bis heute noch ein Kampf um die Freiheit, Demokratie, nationalen Rechte und Gleichheit. Das kurdische Volk hat sich in diesem Kampf von eigener historischer Erfahrung und der anderer Völker inspirieren lassen. Wie alle Völker dieser Welt führen auch die Kurden ihren nationalen Befreiungskampf politisch, militärisch und geistig. Sie haben bis heute zur Verwirklichung ihrer Ideale und Erlangung ihrer Nationalrechte keine Opfer gescheut.

Durch die jüngste Teilung Kurdistans, auf Betreiben der Interessenpolitik der kapitalistisch imperialistischen Mächte, insbesondere Großbritanniens, hat die kurdische Nationalbewegung neue Akzente und Formen angenommen. Die neuen Unterdrücker und Ausbeuter fingen zuerst damit an, das nun für sie entstandene kurdische Nationalproblem mit Gewalt, durch Ausrottung der Kurden, zu lösen. Als dies für sie gefährliche Ausmaße annahm und zu keinem Erfolg führte, beschritten sie den Weg der Existenzleugnung des kurdischen Volkes und seiner Assimilierung. Im Zuge dieser rassistischen Politik wurden die kurdische Presse, Literatur in kurdischer Sprache und jede Ausdrucksform des kurdischen Volkstums verboten. In Fachliteratur und Geschichtsbüchern tauchten plötzlich an Stelle der Kurden "Bergtürken" , "Echte Perser" oder "Islamische Brüder" auf. Diese neuen "Entdeckungen" neben starker politischer, sozialer und ökonomischer Diskriminierung der kurdischen Bevölkerung hatten erneut deren starken Widerstand zur Folge. Kurdische politische Organisationen kristallisierten sich heraus. Eine politische, ideologische Schulung zur nationalen Bewußtwerdung setzte ein. Die nationalistischen diktatorischen Gewaltmaßnahmen der herrschenden Araber, Perser und Türken führten zu Aufständen, die blutig niedergeschlagen wurden. Gegenüber diesen tragischen Ereignissen in Kurdistan blieben die Großmächte taub und blind, denn sie meinten, daß sie mit ihrem "Wunderwerk", der Teilung Kurdistans, die diese tragischen Ereignisse nach sich zog, Recht getan hätten. Die Weltöffentlichkeit erfuhr entweder nichts über den Befreiungskampf des kurdischen Volkes oder sie wurde gezielt falsch informiert. Somit war das kurdische Volk in seinem Kampf gegen diese Art von Kolonialismus und für sein Recht auf Selbstbestimmung isoliert und alleine.

Erst durch Bildung kurdischer Organisationen im Ausland wurde es möglich, die wahren Gründe des Befreiungskampfes des kurdischen Volkes in der Welt bekannt zu machen. Man kam mit demokratischen Bewegungen anderer Völker- in Kontakt und gewann füreinander Sympathie und Unterstützung.

Durch den vor zehn Jahren erneut aufgeflammten bewaffneten Befreiungskampf des kurdischen Volkes in Irakisch-Kurdistan und die Aktivität der kurdischen Auslandsorganisationen hat die kurdische Frage heute die Tragweite eines internationalen Problems angenommen.

Wie bekannt, ist heute noch in den Teilen Kurdistans - Iranisch-, Syrisch- und Türkisch-Kurdistan - die Herausgabe von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern in kurdischer Sprache verboten. Die in den letzten Jahren gemachten Versuche der Kurden zur Herausgabe kurdischer Zeitungen und Zeitschriften endeten mit Verhaftungen und Bestrafungen der Herausgeber. Die Regierungen der Türkei, des Irans und Syrien halten ...




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